Die Umweltschutzkontrolle in China – erhöhte Aufwände für Unternehmen

Da die zentrale chinesische Regierung die Umweltverschmutzung vermindern möchte, ist die Umweltschutzkontrolle immer stärker geworden. Dies betrifft fast jedes Produktionsunternehmen.

Bei der Gründung eines Produktionsunternehmens in China muss man zuerst die Umweltprüfung bestehen. Die Unternehmen müssen bei der Produktion eine Schadstoffableitungserlaubnis bei der jeweils zuständigen lokalen Behörde einholen, bevor die umweltschädlichen Stoffe oder Lärm an die Umwelt abgeleitet werden. Seit dem 1. Januar 2018 müssen die Unternehmen Umweltsteuer für direkt an die Umwelt abgegebene Schadstoffe bezahlen. Zu den Schadstoffen zählen Luftschadstoffe, wassergefährdende Stoffe, festen Abfälle und der die Umwelt schädigende Lärm. Die konkreten Tarife der Umweltsteuer sind wie folgt:

  • Luftverschmutzung – zwischen 1.2 yuan und 12 yuan RMB pro Schadstoffäquivalent;
  • Wasserverschmutzung – zwischen 1.4 yuan und 14 yuan RMB pro Schadstoffäquivalent;
  • Feste Abfälle – zwischen 5 yuan to 1,000 yuan pro Tonne je nach der Sorte;
  • Lärm – zwischen 350 yuan to 11,2000 yuan pro Dezibel jeden Monat über die Grenzen hinaus.

 

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